Es war das letzte Septemberwochenende und das heißt, wie schon seit Jahren immer wieder: BERLIN-MARATHON!

Was 1999 mit fünf Startern des Post SV Buer begann, hatte auch 2016 wieder seinen festen Platz im Wettkampfkalender der Inline-Abteilung: der Berlin-Marathon, das Weltcup-Finale der Inlineskater, das größte und bedeutendste Rennen der Welt!

Berlinmarathon

Nur ist mittlerweile aus der kleinen Gruppe einer der größten Skate-Vereine NRWs entstanden und so stellte der Post SV Buer vermutlich auch wieder einen der teilnehmerstärksten Vereine im Feld. Nicht weniger als 27 (!!!) Sportler des Vereins stellten sich am Samstag im Feld der rund 6.500 Sportler auf um vor rund 250.000 Zuschauern die 42,195km unter die Rollen zu nehmen.

Immer wieder ein unglaubliches Erlebnis: tausende Sportler aus allen Ländern dieser Welt mit einem Ziel am Start vereint, extreme Nervosität im Startblock, gefühlt ein dutzendmalig die Skates nochmals nachschnüren, dann der Startschuss zu "Hells Bells" und ab auf die 10-spurige Startgerade, ein frenetisch feierndes und anfeuerndes Publikum entlang der Strecke, die pulsierende Hauptstadt mit fast allen Sehenswürdigkeiten gewissermaßen unter den Rollen, der Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor ... GÄNSEHAUT pur!

Trotz sehr guter Bedingungen kam es leider zu zahlreichen Stürzen, auch die Postler blieben diesmal nicht davon verschont. Gleich sieben Mal hatten auch unsere Athleten mit dem Körper Asphaltkontakt (bei Geschwindigkeiten von z. T. über 40km/h), alle Stürze leider durch andere Sportler verursacht, alle Stürze allerdings glücklicherweise ohne ernsthafte Verletzungen. Und so konnte das Team vollständig das Rennen beenden.

Das sehr fleißige Training über die Saison hatte sich gelohnt und so wurden durchweg hervorragende Zeiten gefahren! Mit nur 72min über die Marathondistanz war erneut Steven Jandt schnellster Postler (was einem Mittel von über 35km/h entspricht), herausragend auch Eva Wiersdorff, die mit 68 Jahren immer noch unter der magischen 2-Stunden-Marke blieb. Damit landeten alle Post-Starter deutlich in der ersten Hälfte der Ergebnisliste - und die Stimmung im Team war natürlich wieder grandios!

Am Sonntag wurden dann, gewissermaßen Sportlerehre, natürlich noch die Läufer angefeuert (darunter auch, wie an anderer Stelle berichtet, unser Doppelstarter Bruno).

Was wir Ende September 2017 machen? Verstehe die Frage nicht! Ist doch klar, ist doch Berlin-Marathon-Wochenende!

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